Computertomographie | CT

Was geschieht bei der Computertomographie (CT)?
Während der Untersuchung kreist eine Röntgenröhre um den Patienten und sendet einen flachen Fächer von Röntgenstrahlen durch seinen Körper.

Der Röntgenröhre gegenüber ist ein Detektor montiert, der genau registriert, wieviel Strahlung an welcher Stelle durch das Gewebe hindurch gegangen ist. Weil Röntgenquelle und Röntgendetektoren für jede Aufnahme den Patienten einmal umrunden, werden alle Organe und Gewebe in dieser Schicht aus nahezu tausend Richtungen aufgenommen. Das ergibt Hunderttausende von Messwerten, die an den Computer weitergeleitet werden, und dieser verarbeitet sie fast ohne Zeitverzug zu einem „Tomogramm“, zu einem Schichtbild des Körpers mit unterschiedlichen Grauwerten für die verschiedenen Organe und Gewebe.

So läuft die Untersuchung ab

Der Patient wird auf einen fahrbaren Tisch in die kreisrunde Öffnung des CT-Gerätes geschoben. Während der Untersuchung kreist eine Röntgenröhre um den Patienten. Als Patient haben Sie nichts anderes zu tun, als auf die Atemkommandos der Mitarbeiter (MTRA) zu achten:

Die Untersuchung ist schmerzlos, zu spüren oder zu fühlen ist nichts.

Für manche Untersuchungen ist es erforderlich, über eine Armvene ein Kontrastmittel (KM) zu spritzen. Diese Kontrastmittel sind in der Regel gut verträglich, manchmal ist ein leichtes vorübergehendes Wärmegefühl im Körper zu spüren. In seltenen Fällen kann es zu einer KM-Allergie kommen, die sich durch Übelkeit, Luftnot oder Hautjucken mit Quaddelbildung äußern kann.

Die eigentliche Untersuchung im Gerät dauert nur wenige Minuten.

Woher kommt die Tomographie?
Besonders in der Radiologie, die sich mit der Darstellung und Auswertung von Bildern aus dem Körperinneren befasst, hat in den letzten Jahrzehnten eine technische Revolution stattgefunden. Sie hat im Jahr 1972 mit dem Computertomographen begonnen. Die Computertomographie funktioniert mit Röntgenstrahlen. Während jedoch die klassische Röntgentechnik lediglich zwei-dimensionale Bilder erzeugt, bei denen sich alle hintereinanderliegenden Gewebe des Körpers überlagern, bildet die Computertomographie das Körperinnere als einen Querschnitt ab, der sich überlagerungsfrei betrachten lässt. Der Körper wird dafür schichtweise geröntgt und analysiert.

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