Magnetresonanztomographie | MRT

Die Magnetresonanztomographie –
Details in Millimetergröße ohne Röntgenstrahlung

Die Magnetresonanztomographie liefert ohne Röntgenstrahlung Schnittbilder aus dem Körperinneren. Insbesondere Weichteile werden kontrastreich wiedergegeben. Zudem lassen sich Aufnahmen in jeder benötigten Ebene anfertigen. Es können Details von weniger als einem Millimeter Größe dargestellt werden

Die Magnetresonanztomographie ist schmerzlos und ungefährlich und kann beliebig oft wiederholt werden
Der Aufwand für eine Magnetresonanztomographie lohnt sich, weil ihre Bilder mehr Informationen liefern als z. B. das konventionelle Röntgen und eine größere Aussagekraft haben. Für Untersuchungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Gelenke und der Wirbelsäule ist sie derzeit die Methode der Wahl.

So läuft die Untersuchung ab

Vor dem Betreten des Untersuchungsraumes muss der Patient/die Patientin alle metallenen Gegenstände sowie Uhren und Scheckkarten ablegen. Zum einen, weil sie die Untersuchung stören würden und zum anderen ist es möglich, dass das starke Magnetfeld Metallgegenstände und Uhren an sich zieht oder die Codierung auf Scheckkarten löscht.

Bei der Untersuchung wird der Patient auf einer Liege in die Öffnung des MRT-Gerätes gefahren. Mittlerweile bieten neue Geräte weitere Öffnungen und kürzere Tunnel, sodass Patienten mit Platzangst eher untersucht werden können.

 

Der Patient muss für eine Magnetresonanztomographieuntersuchung etwas mehr Zeit aufbringen als für eine konventionelle Röntgenuntersuchung.

Exemplarisch dauert eine Untersuchung des Kopfes knapp fünfzehn Minuten, eine Untersuchung des Knies oder der Halswirbelsäule kann sogar kürzer sein.

Untersuchungen des Bauchraumes oder des Rückenmarks dauern etwas länger (ca. 30-45 Minuten).

Die Magnetresonanztomographie ist für viele Bereiche das ideale bildgebende Verfahren! 

Die Magnetresonanztomographie (MRT) funktioniert mit starken Magnetfeldern und kurzen Radioimpulsen und basiert auf dem sogenannten Kernspin.

Dieser Begriff beschreibt die Eigenschaft des Atomkerns, sich wie ein Kreisel um seine eigene Achse zu drehen und dadurch zu einem winzig kleinen Magneten zu werden. Das gilt auch für die Atomkerne des Wasserstoffs, die reichlich im Körper enthalten sind.

 

Im Magnetresonanztomographen wirkt auf den Patienten ein Magnetfeld ein.

Dieses für den Menschen unschädliche Magnetfeld hat den Effekt, dass sich die Wasserstoffatome im Körper des Patienten in dieselbe Richtung ausrichten, genauso wie es Kompassnadeln im Magnetfeld der Erde tun.

Im nächsten Schritt senden Radiofrequenzspulen einen kurzen Impuls in den Körper aus. Dies ist ein gezielter Anstoß, um die ausgerichteten Wasserstoffatome „umzukippen“ und sie „torkeln“ und „schlingern“ zu lassen. Danach kehren sie rasch in ihre Ausgangsposition zurück. Während dieser Zeit senden die Wasserstoffatome ihre Resonanzsignale aus. Und genau diese Signale erzeugen letztlich die Bilder.

Eine Software errechnet aus diesen Daten die Schnittbilder, die die verschiedenen Gewebe darstellen: Wasserreiche Gewebe erscheinen hell und Gewebe mit wenig Wasser dunkel, während sich die anderen Gewebe wie Muskeln, Bänder, Sehnen und Organe, wie Leber und Nieren, in fein abgestuften Grautönen sehr deutlich erkennen und bewerten lassen.

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