MRT-Kontrastmittel

MRT-Kontrastmittel

In den Medien wird derzeit vermehrt über MRT-Kontrastmittel (Gadolinium) und die möglichen Nebenwirkungen berichtet. Wir verstehen, dass Sie hierdurch ggf. verunsichert sind und möchten Ihnen unsere Philosophie gerne darlegen:

  • Das Patientenwohl steht bei uns an oberster Stelle, und daher geben wir nur in seltenen Fällen MRT-Kontrastmittel, wenn die Diagnose oder eine dringende Therapie zwingend davon abhängen (z.B. Tumorerkrankungen oder Gefäßdarstellungen).
  • In unserer Kinderradiologie verwenden wir grundsätzlich kein Kontrastmittel.
  • In Schleswig-Holstein gibt es die sogenannte Kontrastmittelpauschale nicht. Das heißt: Das Kontrastmittel wird zwischen Hersteller und Krankenkassen direkt abgerechnet. Ein finanzieller Vorteil besteht für die radiologische Praxis dabei nicht.
  • Allergische Reaktionen auf die MRT-Kontrastmittel sind extrem selten. Mit den von uns verwendeten Kontrastmitteln sind in den letzten Jahren weltweit keine weiteren Fälle der systemischen Fibrose aufgetreten. Wir halten uns dabei an die internationalen Leitlinien der ESUR (European Society of Urogenital Radiology).

Wir hoffen, dass wir Ihnen eine etwaige Verunsicherung nehmen konnten. Im Förde-Radiologicum führen wir die große Mehrzahl der MRT-Untersuchungen ohne Kontrastmittel durch. Falls Ihnen während einer Untersuchung doch einmal ein Kontrastmittel gegeben werden muss, zögern Sie nicht, uns nach den Gründen und Risiken zu fragen.

 

Ihr Förde-Radiologicum

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